Kugelpolieren

Für dezenten Glanz

Das Kugelpolieren ist ein wirtschaftliches Verfahren, um dekorativen Glanz auf Werkstücken aus Stahl, Edelstahl, Bunt- und Leichtmetallen zu erzeugen. Im Unterschied zum Hochglanzpolieren erzeugt es keinen Spiegelglanz, sondern die für das Gleitschleifen typische „Orangenhaut“.

Im engeren Sinne ist das Kugelpolieren kein Gleitschleifen, denn die Kugeln, Stifte oder Satelliten aus Stahl, die anstelle der Schleifkörper verwendet werden, schleifen die Oberfläche nicht – sie hämmern die Unebenheiten zu. Deshalb wird das Verfahren oft auch „Druckpolieren“ genannt.

Aufgrund des hohen spezifischen Gewichtes der Polierkörper wird die Oberfläche der Werkstücke leicht verdichtet und so beständiger gegen Korrosion.

Speziell für das Kugelpolieren entwickelte, leicht saure Compounds erzeugen eine helle Oberfläche.

Das Verfahren wird häufig für Teile von Haushaltsgeräten, für Leichtmetallfelgen, Fahrradteile, Münzrohlinge und viele andere Werkstücke eingesetzt.

Die Maschinen für das Kugelpolieren:

  • Rundvibratoren:

Optimal für kleine bis mittelgroße Werkstücke. Rundvibratoren arbeiten besonders effizient und sind sowohl als Einzelgerät als auch als Teil automatischer Produktionsabläufe flexibel einsetzbar.

  • Trogvibratoren:

Trogvibratoren sind ideal für Werkstücke geeignet, die zu groß für Rundvibratoren sind. Die Teile werden in der Regel lose in den Trog eingegeben. Empfindliche Teile können einzeln in Spannvorrichtungen fixiert oder lose in separaten Trennkammern bearbeitet werden.

  • Fliehkraftanlagen:

Turbotron-Fliehkraftanlagen haben eine um das 10-fache stärkere Schleifwirkung als Rundvibratoren und sind deshalb besonders effizient. Ihre Werkstücke können Sie im Fliehkraftbehälter zeit- und kostensparend bearbeiten. Spezielle Verfahrenstechniken ermöglichen auch das Feinschleifen und Polieren.

Ihr Gebietsverkaufsleiter
Internationale Ansprechpartner