Durchgängige Prozesskompetenz
Im Fokus: Funktion und Sicherheit
Bei der Produktion von Waffen steht deren Funktionsfähigkeit an erster Stelle. Es geht vor allem um gratfreie Werkstücke mit glatten Oberflächen, die eine hohe Funktionssicherheit gewährleisten. Speziell bei Handfeuerwaffen spielt die Haptik eine große Rolle: Waffen sollen gut in der Hand liegen.
Die Herstellung von Munition ist ein hochgradig verketteter Prozess, bei dem nach jedem Umformschritt vom Stanzen bis zum Komplettieren unterschiedliche Verfahren der Oberflächenbehandlung angewandt werden müssen. Deshalb haben wir die gesamte Prozesskette von der Ronde bis zur fertigen Patrone im Blick und unsere Anwender erhalten Lösungen aus einem Guss.


Präzision entscheidet
Zuverlässigkeit für die Serie
Mehr als hundert unserer Anlagen sind bei Unternehmen im Einsatz, die das Militär und den öffentlichen Dienst, zum Beispiel die Polizei oder den Zoll, sowie Jäger und Sportschützen beliefern.
Sie bewähren sich sowohl bei der Herstellung von Waffen als auch von Munition über die gesamte Prozesskette hinweg.
Aus der Praxis
Bewährte Oberflächentechnik

Waffen: perfekt bearbeitete Komponenten
Glatte Oberflächen, gezielt verrundete Kanten
Viele bewegliche Komponenten von Waffen, zum Beispiel die Führungsschienen, die Sicherung, der Abzugsbügel, das Magazin, der Magazinschacht und der Magazinauslöser werden gefräst. Die dabei entstehenden Grate müssen entfernt, Kanten müssen gezielt verrundet werden. So ist gewährleistet, dass die Komponenten unter allen Umständen gängig sind – auch, wenn beispielsweise ein Sandkorn zwischen Schlitten und Schlittengehäuse gerät.
Das gilt besonders für Werkstücke mit Fasen, deren Fräskanten nicht nur gebrochen, sondern gezielt gerundet werden. Der Hintergrund ist, dass die einzelnen Bauteile der Waffe nicht zu eng sitzen dürfen. Mit der Verrundung der Kanten ist sichergestellt, dass die Waffe auch dann noch zuverlässig funktioniert, wenn sie verschmutzt ist. Außerdem kann man die Waffe schnell aus dem Halfter ziehen, sie liegt gut in der Hand.
Die meisten Werkstücke bestehen aus hochfesten, hoch temperaturbeständigen Materialien. Hier bewähren sich unsere Rundvibratoren. Besonders der neue TX Finisher arbeitet mit sehr kurzen Bearbeitungszeiten.
Munition: Die Komplettlösung aus einem Guss
Von der Ronde zur fertigen Patrone
Walther Trowal zählt zu den wenigen Firmen, die für die Produktion von Munition eine ganzheitliche Lösung der Oberflächenbearbeitung von der Ronde bis zur fertigen Patrone anbieten: Maschinentechnik, Verfahrensmittel und Prozesswassertechnik sind perfekt aufeinander abgestimmt – Gewähr für effiziente Abläufe und hohe Qualität der fertigen Munition.


Munition: Nahtlos in den Prozess integriert
Rundvibratoren – einer für alles
Mit der Erfahrung aus mehr als hundert für die Munitionsindustrie gelieferten Maschinen integrieren unsere Experten von Walther Trowal die Oberflächenbehandlung bei der Produktion von Munition nahtlos in den Umformprozess.
In den einzelnen Prozessschritten werden sie verwendet für das
- Entfetten
- Beizen
- Waschen
- Trocknen
- Passivieren
- Beschichten
Bei der Herstellung von Munition werden zunächst aus Messingcoils Ronden gestanzt, die zu Näpfen tiefgezogen werden. Aus ihnen entstehen anschließend – ebenfalls durch Tiefziehen – die Geschosshülsen. Nach jeder Prozessstufe muss die Oberfläche der Schritt für Schritt entstehenden Hülsen behandelt werden, um die sichere Funktion der Munition zu gewährleisten.
Für alle Prozesse zwischen den Umformstufen haben sich die CM-Rundvibratoren von Walther Trowal bewährt. Sie reinigen, trocknen und passivieren die Oberflächen der Ronden, Näpfchen und Hülsen zwischen den einzelnen Umformschritten.
Munition: Höchste Oberflächenqualität
Sicherheit durch Finish
Einige Projektile für spezielle Anwendungen werden zusätzlich mit Gleitlack beschichtet, damit sie prozesssicher in die Hülse gepresst werden können. Auch für diese Aufgabe liefert Walther Trowal die richtige Maschine: den Rotamaten.
Die Projektile werden chargenweise in die rotierende Heißtrommel gefüllt, in der sie mit Lack besprüht werden. Dort rollen die Teile übereinander ab, durchmischen sich dabei intensiv und geraten immer wieder mit unterschiedlicher Orientierung in den Bereich der Sprühdüse – Gewähr für gleichmäßige Schichtdicke.

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Bruno Andreas Barbeitos Helfrich
H.J. Helfrich Comércio e Equipamentos Lda
h.j.helfrich@sapo.pt









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