Gleitschleifen von Oberflächen hochwertiger Bauteile
Gleitschleiftechnik
vom Erfinder des
Trowalisierens
Das Spektrum der Gleitschleif-Anwendungen ist umfassend: Vom groben Entgraten von Metall, Keramik und Kunststoff, bis zum Hochglanzpolieren, vom kleinen Präzisionsbauteil bis zum mehrere Meter langem Flugzeugbauteil. Die Gleitschleiftechnik von Walther Trowal bietet effiziente und wirtschaftliche Verfahren für die Bearbeitung von Werkstücken aus Metall – für das


Gleitschleifen vereint hohen Nutzen & geringe Kosten
Homogene & wiederholbare Ergebnisse
Das Gleitschleifen – auch „Trowalisieren“ genannt – erzeugt exakt die Oberflächeneigenschaften, die hochwertige Bauteile brauchen. Die Anwender profitieren von exzellenten Oberflächenqualitäten, geringen Nacharbeitszeiten und hoher Wirtschaftlichkeit.
Gleitschleiftechnik erzielt im Vergleich zur manuellen Bearbeitung eine hohe Gleichmäßigkeit und Reproduzierbarkeit der Oberflächenqualität. Da die Schleifkörper gleichmäßig verteilt über die gesamte Oberfläche der Werkstücke gleiten, entstehen sehr homogene Schliffbilder … auch an schwer zugänglichen Stellen – zum Beispiel Innenbohrungen.
Im Vergleich mit der manuellen Bearbeitung reduzieren die Verfahren der Gleitschleiftechnik den Zeitaufwand für die Bearbeitung der Oberfläche deutlich. In einigen Anwendungen, zum Beispiel beim Bearbeiten von Blisks für Flugzeugtriebwerke, hat es die Prozessdauer von Tagen auf wenige Stunden reduziert.
Die ganze Gleitschleiftechnik aus einer Hand
Ein Ansprechpartner
für den gesamten Prozess
Walther Trowal bietet die vollständige Prozesstechnik der modernen Gleitschleiftechnik: Von den Maschinen über die Verfahrensmittel und das Werkstückhandling bis hin zur Aufbereitung des Prozesswassers.
- Gleichmäßige und reproduzierbare Oberflächenqualität
- Flexible Anpassung an unterschiedliche Werkstückformen und Materialien
- Einfache Automatisierung und Integration in die Prozesse unserer Kunden
- Energieeffizienter und wartungsarmer Betrieb

Gleitschleiftechnik in der Praxis
Werkstücke
Unsere Gleitschleftechnik eignet sich für Werkstücke aus allen gängigen Metallen und Metalllegierungen; auch für Formteile aus Gummi, Kunststoff oder Keramik ist Gleitschleifen das Verfahren der Wahl. In unseren TTC Test and Trainings Centern ermitteln wir gemeinsam mit unseren Kunden für jede Aufgabenstellung die optimale Kombination von Gleitschleftechnik-Maschinen, Schleifkörpern und Compounds einschließlich der Prozessperipherie. Kostenlose Musterbearbeitung

Gleitschleiftechnik - so funktionieren die Verfahren
Das Prinzip Gleitschleifen
Das Prinzip ist einfach: Schleifkörper gleiten über die Flächen und Kanten der Werkstücke und tragen so Material ab. Allen Gleitschleiftechnik-Verfahren ist gemeinsam, dass in einem Gemisch aus Werkstücken, Schleifkörpern und wässriger Compound-Lösung eine Relativbewegung der einzelnen Komponenten erzeugt wird.
So entsteht gezielt die gewünschte Oberflächengüte, die durch die Art und die Einstellung der Gleitschleiftechnik-Maschinen sowie die Form und Schleifkörpergröße definiert wird.
Relativität ist in der Gleitschleiftechnik keine Theorie
In den Arbeitsbehältern der verschiedenen Gleitschleiftechnik-Maschinen entsteht die Relativbewegung zwischen den Werkstücken und den Schleifkörpern hauptsächlich auf drei Arten:
Schleifkörper
Je nach Anwendung der Gleitschleiftechnik werden Schleifkörper aus Keramik oder Kunststoff mit unterschiedlichen Geometrien und Größen verwendet. Wir bei Walther Trowal stellen sie ausschließlich in den eigenen Werken her. So ist gewährleistet, dass sie exakt auf Ihre Prozesse abgestimmt sind.
Compounds
Compounds verstärken die Gleitschleif-Leistung. Außerdem reinigen, entfetten oder schützen sie die Werkstücke vor Korrosion. Pastöse und Pulver-Compounds eignen sich für das Polieren der Werkstücke sowie für das Entfetten. Darüber hinaus unterstützen sie das Entzundern und Entrosten. Auch die Compounds stellen wir in den eigenen Werken her.



Bessere Wirtschaftlichkeit durch Automatisierung mit Gleitschleiftechnik
Zeit ist Geld
Von dem Zeitpunkt, an dem sich die Werkstücke im Arbeitsbehälter befinden, läuft der Gleitschleif-Prozess automatisch – Menschen brauchen weder einzugreifen noch den Prozess zu beaufsichtigen.
In den meisten Prozessen werden die Werkstücke als Schüttgut bearbeitet, sie werden in den Arbeitsbehälter eingefüllt oder automatisch in ihn gefördert – kein Teil braucht einzeln in die Hand genommen zu werden. Bei der Bearbeitung von besonders stückkosten-intensiven Teilen werden die Werkstücke im Behälter fixiert. Auch dann reduziert sich das Handling auf das Be- und Entladen der Maschine.
Einen entscheidenden Anteil an Effizienz und Sicherheit im Prozess der Gleitschleiftechnik hat das automatische Separieren der Schleifkörper von den Werkstücken. Es gewährleistet, dass einzelne Chargen sich nicht vermischen. Auch für das Zu- und Abführen der Werkstücke und den Transfer zwischen den Maschinen bieten wir bei Walther Trowal ein breites Spektrum von Automatisierungslösungen für das Handling.
Gleitschleifen: Seit tausenden Jahren bewährt
Die Natur ist das Vorbild
Carl Kurt Walther hat das Gleitschleifen 1931 erfunden. Noch heute ist es als Trowalisieren (abgeleitet von „Trommel Walther“) bekannt. Es hat seinen Ursprung in der Natur: In Flüssen und Bächen schleifen Sand und Wasser grobe Gesteinsbrocken, bis sie glatte, perfekt abgerundete Kieselsteine sind.
In der modernen Fertigungstechnik machen wir nichts anderes: Mit der richtigen Kombination aus Maschine, Schleifkörpern und Compounds stimmen wir den Gleitschleifprozess so ab, dass unterschiedlichste Werkstücke die gewünschte Oberfläche erhalten. Dabei nutzen unsere Gleitschleiftechnik-Experten die Erfahrung von Walther Trowal aus fast 100 Jahren.

Gleitschleiftechnik für Ihre Werkstücke
Die richtige
Maschine finden
Vom groben Entgraten bis zum Hochglanzpolieren: Für jede Anwendung liefern wir die optimal an Ihre Erfordernisse angepasste Gleitschleiftechnik-Anlage. Unsere Experten beraten Sie gerne!
Vom Entgraten über das Verrunden von Kanten bis hin zum Hochglanzpolieren sind Rundvibratoren universell einsetzbar. Die Werkstücke werden als Schüttgut zugegeben.
Größere Werkstücke werden lose in den Trog gegeben, empfindliche Teile werden fixiert oder in separaten Kammern bearbeitet.
Fliehkraftanlagen verfügen über eine um das 10-fach stärkere Schleifwirkung als Rundvibratoren. Dadurch entfernen sie auch starke Grate und verrunden Kanten gezielt.
Durchlaufanlagen können sehr einfach in verkettete Fertigungsprozess integriert werden. Die Teile werden dem Arbeitsbehälter so zugeführt, wie sie im Prozess anfallen.
Hochwertige, empfindliche, konturreiche sowie extrem harte, schwer zerspanbare Teile werden in Halterungen fixiert und durch das ruhende Schleifkörperbett bewegt. So können wir die hohe Relativgeschwindigkeit erzielen, außerdem berühren die Werkstücke sich nicht gegenseitig.
Trommeln und Glocken werden vorwiegend für das Feinschleifen und Polieren, in der optischen und feinmechanischen Industrie, und für die schonende Bearbeitung von Kleinstteilen, wie beispielsweise Münzen oder Schmuckstücken, eingesetzt.
Wir beraten Sie gerne persönlich für Ihren Anwendungsfall
Ihr Ansprechpartner für die Gleitschleiftechnik
Die Experten für unsere Maschinen und Verfahrensmittel finden für Ihren Anwendungsfall die richtige Lösung! Nehmen Sie gerne direkt Kontakt auf oder nutzen Sie das Kontaktformular.


















Bruno Andreas Barbeitos Helfrich
H.J. Helfrich Comércio e Equipamentos Lda
h.j.helfrich@sapo.pt









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