Gleitschleiftechnik für spezielle Anforderungen
Schleppschleifanlagen für glänzende Ergebnisse
Die Schleppschleifanlagen der Baureihe M-TDM haben wir für das Gleitschleifen von stückkostenintensiven Werkstücken entwickelt, die exzellente Oberflächen aufweisen müssen und bei Handling und Bearbeitung höchste Sorgfalt erfordern, zum Beispiel
- hochwertige, empfindliche Teile
- konturreiche Werkstücke mit komplexer Geometrie
- extrem harte, schwer zerspanbare Werkstoffe
Beispiele für Werkstücke aus der Medizintechnik sind Hüft- und Kniegelenkimplantate, die auf Hochglanz poliert werden müssen. In der Luftfahrtindustrie werden unter anderem Triebwerksschaufeln bearbeitet. Bei diesen Teilen müssen Oberflächen geglättet und Kanten präzise verrundet werden. Im Fahrzeugbau werden unter anderem Schaufelräder von Turboladern bearbeitet, die während der Bearbeitung auf keinen Fall beschädigt werden dürfen.
Weitere Beispiele für das Gleitschleifen in Schleppschleifanlagen sind:
- Präzisionsteile für Pumpen und Kompressoren
- Werkstücke aus Hartmetall
- Sinterteile


Vorteile der
Schleppschleifanlagen
auf einen Blick
- Stückkosten-intensive Bauteile
- Feinschleifen und Hochglanzpolieren
- Schwer zerspanbare Werkstoffe
- Optimaler Schutz der Oberflächen
Schleppschleifanlagen: Die Technik
Anlagen direkt vom Erfinder
Die Schleppschleifanlagen der Baureihe M-TMD verfügen über ein Trägerkarussell mit mehreren Speichen. An deren Enden sind rotierende Satelliten angebracht, in die die Werkstücke einzeln eingespannt werden. So sind sie während der Bearbeitung voneinander getrennt und berühren sich nicht.
Für die Bearbeitung wird das Karussell in den runden Arbeitsbehälter abgesenkt, in dem sich die Schleif- oder Polierkörper befinden, und in Drehung versetzt. So entsteht die Relativbewegung zwischen den Teilen und den Schleifkörpern.
Nach jeder Charge kann der Arbeitsbehälter in Vibration versetzt werden. Da das Schleifkörperbett auf diese Weise ständig gleichmäßig durchmischt ist, erzielen Schleppschleifanlagen von Walther Trowal eine hohe Reproduzierbarkeit des Prozesses.


Hoher Schleifdruck - schonende Oberflächen
Bei der Relativgeschwindigkeit von bis zu 1,7 m/s, mit der die Werkstücke durch das Schleifkörperbett gezogen werden, baut sich ein intensiver Schleifdruck auf. Das Ergebnis ist eine hohe Abtragleistung … auch bei harten Werkstoffen.
Schleppschleifen für homogene Oberflächen
Da die Satelliten an den Speichen ebenfalls rotieren, bewegen sich die Teile auf „Epizykeln“ durch die ruhende Schleifkörpermasse – also auf kleinen Kreisen entlang eines größeren. Das Ergebnis: Das Werkstück wird aus allen Richtungen gleichmäßig angeströmt, es entsteht eine besonders homogene Oberfläche.
Schleppschleifanlagen von Walther Trowal
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Bruno Andreas Barbeitos Helfrich
H.J. Helfrich Comércio e Equipamentos Lda
h.j.helfrich@sapo.pt









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